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Deutsche Bank entsorgt Blackberry und kauft iPhones

Managers Liebling verliert seinen Nimbus. Jetzt verzichtet die Deutsche Bank auf Blackberry-Geräte und steigt auf Apple-Produkte um.

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Das einstige Manager-Statussymbol Blackberry hat nun auch bei der Deutschen Bank ausgedient. Das größte heimische Geldhaus stattet seine Mitarbeiter ab sofort mit iPhones von Apple aus. Der 2011 gestorbene Apple-Chef Steve Jobs hatte die erste Version des Handys mit berührungsempfindlichem Bildschirm 2007 vorgestellt und damit den Markt aufgerollt.

"Es gibt die Entscheidung, dass Blackberrys durch iPhones ersetzt werden", sagte ein Banksprecher am Freitag. Weiter äußerte er sich nicht dazu. Die Deutsche Bank modernisiert derzeit ihre gesamte IT. Dem Vernehmen nach werden die Blackberrys nach und nach ausgetauscht. In den meisten Auslandsmärkten durften die Mitarbeiter ohnehin schon ihre privaten iPhones für berufliche Zwecke nutzen.

Die für ihre physische Tastatur bekannten Blackberrys gehören zu den Wegbereitern heutiger Smartphones. Vor allem Konzerne schworen einst auf die Geräte, weil deren Betriebssystem als besonders sicher galt. Deshalb hielten sich Blackberrys auch nach dem Siegeszug des iPhones und später der Android-Smartphones noch in vielen Firmen. In den jüngsten Verkaufsstatistiken der Marktforschungsfirmen Gartner und IDC taucht der Smartphone-Veteran aber überhaupt nicht mehr auf.

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Blackberry hat die Entwicklung und Fertigung der Smartphones nach dem Verkaufseinbruch an die chinesische Firma TCL abgegeben. Die Kanadier konzentrieren sich stattdessen auf Software für Geschäftskunden und werben weiterhin mit der besonders hohen Sicherheit ihrer Produkte. Nach Angaben einer Blackberry-Sprecherin läuft die Software auch auf den Deutsche-Bank-iPhones. 

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