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Startup Standort Digitale Transformation

Das sind die besten Standorte für die Digital-Elite

Darmstadt, München, Erlangen: Hier stehen die Zeichen auf Digitalisierung. Auch eine ostdeutsche Stadt zählt zu den Top Ten - Berlin ist es nicht.

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München punktet mit starker Wirtschaft, Ingolstadt ist am dynamischsten und Darmstadt am besten für die digitale Welt gerüstet. Das zeigt das aktuelle Städteranking von "Wirtschaftswoche" und dem Portal Immobilienscout24. 

Für die jährliche Studie verglich die Gesellschaft IW Consult des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Wirtschaftslage, Veränderungsraten bestimmter Indikatoren sowie Zukunftsperspektiven der 70 kreisfreien Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Über 100 Faktoren aus Bereichen wie Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt, Immobilien, Forschungsstärke, Industrie der Zukunft und Lebensqualität wurden analysiert. "Das Städteranking deckt die wesentlichsten Kriterien für die Attraktivität einer Stadt ab", sagte Beat Balzli, Chefredakteur der "Wirtschaftswoche".

Am besten für die digitale Welt aufgestellt ist der Untersuchung zufolge erneut Darmstadt, gefolgt von München und Erlangen. Das Ranking misst das Zukunftspotenzial der jeweiligen Stadt in den Bereichen Forschungsstärke, Industrien der Zukunft und kreative Dienstleistungen. Kriterien sind unter anderem Breitbandversorgung, Zahl der Forschungsinstitute, Anteil der Hochqualifizierten, die Ingenieursquote, Zahl der Arbeitnehmer in Zukunftsindustrien und Patentanmeldungen. 

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Unter die ersten zehn schafften es wie im Vorjahr auch die Automobil-Standorte Stuttgart (4), Wolfsburg (5), Ingolstadt (6) und Jena (7). Berlin kommt erst auf Platz 14.

ZUKUNFTSINDEX

Rang

Stadt

Punkte

Vorjahresvergleich

1

Damstadt

63,8

0

2

München

61,4

1

3

Erlangen

61,2

-1

4

Stuttgart

60,6

2

5

Wolfsburg

60,1

0

6

Ingolstadt

58,8

2

7

Jena

58,5

2

8

Heidelberg

57,0

-4

9

Karlsruhe

57,0

-2

10

Mainz

56,0

3

 

München landete das fünfte Jahr in Folge auf dem Siegertreppchen bei der Wirtschaftskraft. Auf den Plätzen folgen Ingolstadt, Stuttgart, Erlangen und Frankfurt am Main. Unter den ersten zehn sind auch die Wolfsburg sowie Hamburg, dagegen keine ostdeutsche Kommune. Die letzten Plätze belegen die Ruhrgebietsorte Herne und Gelsenkirchen.

"Die Industrie ist der Wohlstandstreiber in Deutschland", erläuterte Hanno Kempermann von IW Consult. Erfolgreiche Industriefirmen seien gerade in Bayern und Baden-Württemberg zu finden. "Aber auch in Norddeutschland und Nordrhein-Westfalen gibt es wirtschaftlich starke Inseln". Als Beispiele in Nordrhein-Westfalen nannte Kempermann Köln, Bonn und Aachen.

Besonders dynamisch entwickelten sich laut Studie in den vergangenen fünf Jahren Ingolstadt, München sowie Berlin. Die Hauptstadt schob sich deutlich nach vorn. Damit zeige Berlin einmal mehr, wie zukunftsorientiert und wandelbar es sei, sagte Michael Bütter, Geschäftsführer von Immobilienscout24. In punkto Dynamik können auch die fränkischen Städte mithalten: Würzburg auf Platz 4, Nürnberg auf Platz 8 und Fürth auf Platz 10. Eine exzellente Forschungslandschaft kombiniert mit attraktiven Unternehmen vor Ort, die High Potentials und Hochschulabsolventen attraktive Jobs bieten und somit in der Region halten, sprechen für sich.

Anders dagegen ist die Lage im Ruhrgebiet: Auf den hinteren Plätzen liegen Städte wie Bottrop (61), Duisburg (62), Oberhausen (64), Hagen (68) und Gelsenkirchen (69). Die ökonomischen Defizite des Ruhrgebiets spiegelten sich auch in einer mangelnden Dynamik wider, hieß es in der Studie.

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