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Empfehlung des Hauses Mobile Sicherheit

Empfehlung des Hauses: Keine Musterlinien beim Smartphone

Hackerangriffe sind oft gar nicht besonders technisch gewandt. Ein simples Alltagsszenario: Das Ausspähen von Pin-Kombinationen. Ein paar Tipps für mehr Sicherheit.

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Smartphones sind aus unserem beruflichen wie privaten Alltag nicht wegzudenken. Das führt auch dazu, dass sie angefüllt sind mit durchaus sensitiven Daten, die man schützen sollte. Und das heißt nicht nur, gegen aufwendige Hacker-Attacken über die Software. Sondern ganz simpel gegen die Art von Angriff, der viel alltäglicher ist: Das Ausspähen des Sicherheitscodes, um damit direkt in das Gerät zu kommen.

Die United States Naval Academy (ja, kein Witz) hat in einer Studie untersucht, mit welchen Maßnahmen sich Smartphonenutzer gegen das Ausspähen schützen können. Das Szenario war denkbar einfach: Realistische Entsperrvorgänge wurden aus fünf möglichen Winkeln auf Video aufgenommen. Dann wurden die Clips Probanden gezeigt und festgehalten, ob sie sich den Code merken konnten. Sowohl bei einmaligem Betrachten als auch bei wiederholtem Ansehen.

Das Resultat: Mit Abstand am unsichersten sind die Entsperrmuster bei Android. In 64,2 Prozent der Fälle gelang es den Probanden, das Muster korrekt zu sehen. Bei mehrmaligem Betrachten der Videos stieg der Wert sogar auf 79,9 Prozent.

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Wenn man - und das sei Android-Nutzern hiermit geraten - aber wenigstens das Anzeigen der Verbindungslinien deaktiviert, sinkt der Erkennunswert auf 35,3 Prozent bei Einzelbetrachtung und 52,1 Prozent bei mehreren Durchgängen.

Das heißt aber immer noch, dass der Kollege am Nebentisch eine 50/50-Chance hat, wenn er es darauf anlegt.

Am sichersten sind dagegen sechsstellige Pins. Die knacken nur 10,8 Prozent (bzw. 26,5 Prozent bei mehreren Durchgängen).

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