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Family Color 1
Die neue Gerätefamilie von Google kommt mit viel künstlicher Intelligenz - eine klare Ansage an die Konkurrenz. Foto: Google
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Google gibt gewaltig Gas

Klare Strategie: Google will beim Geschäft mit den Geräten vor allem mit künstlicher Intelligenz punkten.

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Nur Software oder gar nur Suchmaschine ist schon lange vorbei: Google geht im Geräte-Geschäft in die Offensive. Künstliche Intelligenz soll die Technik smarter machen als bei Apple oder Samsung. Zudem sollen damit Dienste des Internet-Riesen wie der Google Assistant die Nutzer durch deren gesamten Alltag begleiten. 

Wie stark Google auf die Kraft seiner Software setzt, zeigt sich vielleicht am besten beim kleinsten Mitglied der neuen Geräte-Familie, den Pixel Buds. Das sind Bluetooth-Kopfhörer, die neben Google Assistant auch noch über ein paar weitere der so genannten “Google-Smarts” verfügen: Hält man den rechten Kopfhörer gedrückt, kann der Assistant wahlweise Musik abspielen, Wegbeschreibungen geben oder ankommende Nachrichten vorlesen - die dann auch ohne Telefoneinsatz direkt beantwortet werden können. 

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    Schlaue Kerlchen: Googles neue Kopfhörer namens Pixel Buds Foto: Google
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    Die neuen Pixel Buds Foto: Markus Mielek/Google

Fast ein wenig nach Science Fiction klingt die Möglichkeit, Pixel Buds als persönlichen Dolmetscher zu nutzen. Drückt man den rechten Kopfhörer und sagt beispielsweise “Hilf mir, Italienisch zu sprechen” soll der Lautsprecher des Pixel-2-Smartphones den gesprochen Text auf Italienisch wiedergeben. Die Antwort des Gegenübers erhält man auf Deutsch direkt über die Pixel Buds. Selbst wenn der eingebaute Translater wahrscheinlich noch kein Übersetzer-Diplom erhalten würde, ist diese Funktion natürlich gerade für Reisende mit eingeschränkten Sprachkenntnissen eine ziemlich gute Sache - sofern man dem Gegenüber erklären kann, warum während des Gesprächs die Kopfhörer nicht abnimmt.  

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Pixel 2: Google untermauert seine Ambitionen

Mit Spannung erwartet wurde die nächste Generation von Googles hauseigenen Smartphones. Mit dem Pixel 2 untermauert der Digitalriese seine Ambitionen, es mit den teuren Konkurrenzgeräten von Apple und Samsung aufzunehmen. Ein Jahr nach den ersten Pixel-Smartphones  stellte Google jetzt ein Pixel 2 in ähnlicher Größe sowie eine XL-Version mit 6-Zoll-Bildschirm vor. Bei ihr füllt das Display fast die gesamte Frontseite des Geräts bis auf Streifen für Lautsprecher am oberen und unteren Ende aus.

Beim Design der Geräte setzt Google recht gelungen auf Zurückhaltung, den Unterschied sollen ohnehin maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz machen. So ist in die Geräte der sprechende Google Assistant integriert. Die neue Funktion Google Lens, bei der Inhalte im Bild erkannt werden können, funktioniert aktuell nur in der Foto-App - später soll es aber reichen, einfach die Smartphone-Kamera zum Beispiel auf ein Objekt oder ein Gebäude zu richten.

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    Das Pixel 2 soll es mit der hochwertigen und hochpreisigen Konkurrenz von Apple und Samsung aufnehmen. Foto: Google
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    Das Pixel 2 soll es mit der hochwertigen und hochpreisigen Konkurrenz von Apple und Samsung aufnehmen. Foto: Google
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    Das Pixel 2 soll es mit der hochwertigen und hochpreisigen Konkurrenz von Apple und Samsung aufnehmen. Foto: Markus Mielek/Google

Bei der Kamera bekommen die Pixels nun auch die zuvor von Apple eingeführte Porträt-Funktion. Apples iPhones nutzen dafür eine Doppel-Kamera - Google will dank eines Bildsensors mit kombinierten Pixeln mit nur einer Linse auszukommen. Ähnlich wie bei Apple gibt es auf den Telefonen nun auch "lebendige Fotos", die einige Sekunden Bewegung einfangen.  

Googles Telefone sollen aber nicht nur auf besondere Art sehen, sondern auch sehr speziell hören können. Das Stichwort heißt hier automatische Musikerkennung: Bei eingeschalteter Funktion identifiziert das Telefon alle Songs, die in seiner Umgebung laufen und blendet die Titel ein. Über die Benachrichtigungen können sie dann zum Beispiel bei der hauseigenen Videoplattform YouTube abgerufen werden. 

Anders als Apple bei seinem neuen iPhone X setzt Google weiterhin auf den Fingerabdruck-Sensor statt Gesichtserkennung und verzichtet auf kabelloses Laden. Das «Pixel 2» wird in Deutschland ab 799 Euro verkauft und die XL-Version ab 939 Euro.

Google Home: Hauptkonkurrent heißt Amazon

  • Google Home Mini Chalk  Charcoal  Coral
    Google Home Mini kommt zum Kampfpreis von 59 Euro
  • Google Home Max Charcoal Stereo Pair
    Google Home Max soll dank künstlicher Intelligenz für wesentlich besseren Klang sorgen

Während es bei den Telefonen vor allem gegen Apple und Samsung geht, heißt der Hauptkonkurrent auf dem Feld der smarten Lautsprecher vor allem Amazon. Dort hatte man in der vergangenen Woche recht überraschend gleich eine ganze Reihe neuer Geräte aus der Echo-Serie präsentiert. Jetzt soll Google Home mit neuen Modellen wieder Boden gut machen. Die Mini-Version ist ab sofort zum Kampfpreis von 59 Euro auf dem Markt . Eine der ersten neuen Anwendungen für das Gerät kommt übrigens aus Bayern. Das Rock Quiz von Rock Antenne war eine der Apps (Actions on Google) für den Google Assistant, die bei der Deutschland-Präsentation in Berlin exklusiv vorgestellt wurden. Das Rock Quiz gehört zu den neun ersten Assistant Apps in Deutschland auf der neuen Plattform Actions on Google.

Mit 399 Dollar wird der Preis für die ganz große Version Google Home Max angegeben, bei dem künstliche Intelligenz dabei helfen soll, den Hifi-Sound an den jeweiligen Raum anzupassen.

Aus Chromebook wird Pixelbook

  • Pixelbook Tent Mode With Pen
    Das neue Pixelbook von Google
  • Pixelbook Open Us
    Das neue Pixelbook von Google
  • Pixelbook Tablet Mode
    Das neue Pixelbook von Google

Noch nicht auf dem deutschen Markt erhältlich ist zunächst das Pixelbook, von Google als Nachfolger der Chromebooks platziert. Das Gerät läuft mit ChromeOS ist als Notebook und als Tablet nutzbar, hat Google Assistant an Bord und wird rund 1000 Dollar kosten. 


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