Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Apple AR

Tim Cook: Wie Augmented Reality das Modebusiness verändert

Vielleicht ist Tim Cook kein Fashion-Victim, aber in Sachen AR ist er Experte. Deswegen hat er auch schon Ideen, wie die Modenschau der Zukunft ablaufen könnte.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Die aktuelle "Vogue" hat einen Gesprächspartner, den man auf den ersten Blick nicht in dem Modemagazin vermutet hätte: Apple-Chef Tim Cook. Allerdings geht es nicht um die Farben der Saison oder die künftigen Rocklängen, sondern um den Einfluss moderner Technologien auf die Branche.

"Ich glaube nicht, dass es irgendeinen Industriebereich gibt, der von Augmented Reality (AR) unberührt bleiben wird," ist Cook überzeugt. Wer am Laufsteg in Paris oder Mailand sitzt, kann sich dann in Zukunft per Smartphone die Kollektionen in 360 Grad anschauen - ebenso wie der Online-User via Live-Stream.   

Das britische Modehaus Burberry hat jüngst eine App mit AR-Funktion gelauncht, basierend auf Apple's Technologie ARKit, die im Rahmen des iOS-11-Starts weiterentwickelt wurde. Damit lassen sich virtuelle Objekte und reale Welt miteinander verschmelzen.  Der britische Künstler Danny Sangra fertigte einige Illustrationen an, die dann mit Vintage-Motiven von Burberry kombiniert und via Social Media verbreitet wurden.

Anzeige

Und wie kommt jetzt der Burberry-Fan ins Spiel? Er kann die Sangra-Vorlagen mit dem Titeln "Eclectic Britain", "Wanderlust" und "Rainy days" über ein Foto seiner Umgebung legen und dieses Motiv wiederum mit seinen Freunden teilen.

"Wir sehen Augmented Reality langfristig als Ergänzung unserer digitalen Kommunikation mit unzähligen aufregenden Möglichkeiten für die Zukunft," sagte Sarah Manley, Chief Marketing Officer bei Burberry.

16102017 Burberry

Einen weiteren Anwendungsbereich sieht Cook in virtuellen Ankleiden, wie sie etwa die Apps von Rimmel and Gap bieten. Noch können sie allerdings dem Ausprobieren im Laden, etwa um den passenden Hautton einer Make-up-Grundierung zu finden, nicht das Wasser reichen.

Nach der blamablen Schlappe, die Google mit seiner Datenbrille Google Glasses erlitten hat, hielten sich hartnäckig Spekulatione, ob Apple nicht mit einem Gegenentwurf - schick und funktional - aufwarten kann. Wohl eher nicht. Bislang sei die Qualität noch nicht zufriedenstellend, so Cooks ernüchternder Kommentar. 

“We don't give a rats about being first, we want to be best in creating people's experiences." Tim Cook, Apple-Chef
Teilen
Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren
Anzeige
Anzeige