Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Smart-Home Digitale Transformation

Wi-Fi and the City: Warum die intelligente Stadt von morgen drahtlos sein muss

Von Parkplatzsuche bis zum mobilen Touristenführer: Bürger erwarten digitale Services. Dafür müssen sich Städte jetzt rüsten, fordert Nick Watson, Ruckus.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Urbanisierung boomt. Doch das Bevölkerungswachstum in Städten ist eine Belastung für Ressourcen und Infrastruktur. Städteplaner stehen vor der Herausforderung, die IT-Effizienz zu steigern sowie intelligente Umgebungen zu schaffen, die die Lebensqualität in der Stadt erhöhen und das Leben dort attraktiv machen. Da die Anzahl der vernetzten Geräte kontinuierlich zunimmt (aktuell weltweit 28,4 Milliarden), wird eine konstante und robuste Internetverbindung ausschlaggebend für den Erfolg von Smart Cities sein. Momentan ist man allerdings noch weit entfernt von einer flächendeckenden WLAN-Versorgung. Das frustriert die User, die immer und überall wireless surfen möchten.

Dabei ist dies nur ein Symptom eines größeren Problems: Die Netzwerke sind für den exponentiellen Anstieg des Datenverbrauchs und für die extreme Zunahme angeschlossener Geräte nicht gerüstet. Die Folge sind zunehmende Interferenzprobleme – die größte Herausforderung im WLAN-Bereich

Wie bedeutsam ist ein gut ausgebautes, zuverlässiges WLAN-Netz für die Stadt von morgen? Was können Städte und Gemeinden jetzt tun, um für die digitale Zukunft gerüstet zu sein?

Der erste Schritt für den Aufbau einer Smart City ist die Implementierung von flächendeckendem WLAN. Damit können Bewohner und Unternehmen in den Dialog mit ihrer Stadt treten. Die Vision der Smart City ist, dass staatliche Institutionen sich dort mit den Bürgern auf einer Ebene treffen, um zu verstehen, was die Öffentlichkeit benötigt und wofür Haushaltsgelder eingesetzt werden sollen. Technologie bringt Menschen zusammen und überbrückt die Kluft zwischen Bürgern und Gemeinde, zwischen Städten und Regierungen.

Anzeige

Hierzu trägt der Vorschlag der Europäischen Kommission bei, indem Telekommunikations-Netzwerke umgestaltet und öffentliche Hotspots geschaffen werden sollen. Das EU-Projekt Wifi4EU ist ein Teil der Digitalen Agenda 2020 und verfolgt zwei Ziele: Zum einen soll mit Hilfe des Programms der zunehmende Bedarf an Konnektivität gedeckt werden. Zum anderen sollen Unternehmen durch den öffentlichen Zugang zu drahtlosen Diensten ihr Potenzial in der wachsenden digitalen Wirtschaft entfalten. Die Aufstockung der finanziellen Mittel bedeutet, dass genau jetzt die Zeit für Städte ist, Netzwerke zu implementieren, die es ihnen ermöglichen, wirklich "smart" zu werden.

Die EU-Initiative für freies WLAN:

Die Implementierung von WLAN kann auch mehr Probleme verursachen als lösen. Signalstörungen beeinträchtigen die Leistung und verzögern die technologische Entwicklung. Diese Interferenzen werden verursacht, wenn Organisationen versuchen, fehlende Abdeckung durch zusätzliche Access Points zu schließen. Dadurch sollen Benutzer ihre Geräte eigentlich schneller mit dem Netzwerk verbinden können, aber häufig stören die Signalüberschneidungen die Verbindung. Anstatt mehr Access Points hinzuzufügen, braucht es eine intelligente Technologie, die WLAN-Signale so steuert, dass sie sich nicht gegenseitig stören.

Early Adopters von Smart-City-Technologien sehen bereits die Ergebnisse ihrer Investitionen – wie zum Beispiel Hamburg. Bereits seit 2014 besteht eine Partnerschaft mit Cisco, weitere Partner, darunter auch Ruckus, sind inzwischen hinzugekommen. Zusammen mit T-System entstand eine Smart-Parking-Lösung, die nicht nur das Finden von Parkplätzen erleichtert, sondern auch das Bezahlen übernimmt.

Die Herausforderung besteht darin, die richtige Technologie auszuwählen, um den Menschen die Nutzererfahrung zu bieten, die sie überzeugt, diese weiterhin zu verwenden. Städte brauchen verlässliche Technologiepartner, mit denen sie eng zusammenarbeiten, um die Anforderungen an die WLAN-Netzwerke zu identifizieren und zu erfüllen. Mit dem richtigen Netzwerk werden Städte durch höhere Effizienz Geld sparen. Dies kann zum Beispiel durch Smart Traffic und effiziente Energiesysteme erreicht werden. Städte können zusätzliche Einnahmen generieren, indem sie mehr Besucher anziehen, für Unternehmensinvestitionen attraktiver werden und den Menschen einen Anreiz bieten, hinzuziehen und zu bleiben.

Nick Watson

Der Brite  arbeitet seit Februar 2016 als Vice President EMEA beim Netzwerk-Dienstleister Ruckus und leitet die Bereiche Marketing, Vertrieb und Operations. Zuvor war er für HP Networking, Cisco und Motorola tätig. Sein Studium hat er an der Kingston University in Großbritannien in den Fächern Maschinenbau und Produktdesign abgeschlossen. Ruckus liefert die Netzwerkinfrastruktur für smarte Anwendungen und Services.

Teilen
Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren
Anzeige
Anzeige