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Facebook Video

Wie Marken organische Reichweiten erzielen können

Wie kann man Videoinhalte für organische Reichweite optimieren? Stoyo Media gibt ein paar Tipps.

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"Macht mir mal ein Viral!" Als ob das so einfach wäre. Trotzdem gibt es Orientierungspunkte, wenn es darum geht, wie Marken bei Videoinhalten mehr Traktion und somit höhere Reichweiten erzielen. Denn der Content soll ja auch über Nutzerengagement möglichst viele Menschen erreichen und aktivieren. Und das am besten organisch, nicht über den Zukauf von Reichweite über Anzeigen oder Algorithmus-Pushs.

Patrick Bales, Gründer von Stoyo Media, hat ein paar Tipps, wie das gelingen kann. Und man darf ihm glauben, dass er weiß, wovon er redet. Stoyo ist darauf spezialisiert, Marken-Videos zu produzieren, die hohe Engagement-Werte holen und sagt seinen Kunden bei Facebook eine Reichweite von 1 Mio. organischen Views zu.

Relevance Score und Netzwerkeffekte

Grundlage für die organische Verbreitung bei Facebook sind zwei Dinge: Der Relevance Score, den Facebook dem Video für User zuweist. Die Bewertung eines Clips schätzt dabei für jeden Nutzer ein, wie wahrscheinlich es dem Nutzer gefällt. Je nach Höhe des Scores richtet sich die Wahrscheinlichkeit, dass es im Feed des Nutzers angezeigt wird. Für den Relevance Score sind Kriterien wie die durchschnittliche Zeit, die Nutzer mit dem Video verbringen, die View-Through-Rate und weitere Schätzfaktoren, wie wahrscheinlich der Nutzer mit dem Clip interagieren würde relevant.

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Das, zusammen mit den grundlegenden Netzwerkeffekten - wenn Nutzer mit dem Video interagieren, wird es auch ihrem Netzwerk angezeigt - sind die Grundlagenfaktoren, wie organische Reichweite entsteht. (In die Sichtbarkeit fließen natürlich auch noch Punkte wie die Posting-Frequenz des Publishers, Kommentare und Bewertungen zur Seriösität mit ein.)

Keyword-Analysen und A-B-Testings

Und dann? Stoyo setzt in seiner Arbeit zum einen stark auf Keyword-Analysen: Im Vorfeld muss ein Thema identifiziert werden, das bei den Nutzern am besten eine positive emotionale Reaktion auslöst, etwas, mit dem sie sich identifizieren können oder direkt an Freunde denken - mit denen sie dann den Post teilen.

Der zweite Aspekt sind A-B-Testings: Verschiedene Startbild- oder Schnittvarianten gegeneinander laufen zu lassen, kann schnell Optimierungspotenzial zeigen. Denn auch bei einem starkem Thema kann selbst bei guten Interaktionswerten ein Video schnell aussortiert werden, wenn seine View-Through-Rate zu gering ist.

Das letzte Element, mit dem auch Stoyo arbeitet, ist ein Idea Graph. Hier werden Keyword-Assoziationen gesammelt. Das hilft, schnell von einem gegebenen Thema auf Umsetzungen zu kommen, die kreativ und reichweitenstark sind, aber immer noch die Kernbotschaften transportieren.

Wie das aussehen kann? Etwa so:

Wirkt dieser Clip, den Stoyo Media für Iglo Deutschland aufgesetzt hat, erstmal inhaltlich simpel und schräg? Ja. Aber: Der Clip hat satte vier Millionen Views, wurde 37000 mal geteilt und hat 9500 Kommentare. Und das bei einer Seite, die gerade mal 148000 Fans hat.

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