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Virtual Reality Microsoft Gadgets

Windows Mixed Reality: Wie Microsoft VR besetzen will

Die IFA stellt eine passende Bühne für den nächsten Schwung an VR-Brillen dar. Microsoft versucht, das Segment zu besetzen: Mit Windows und dem neuen Kategorienamen Mixed Reality. Als Partner sind Asus, Dell, Lenovo und Acer an Bord.

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Mit seiner Augmented-Reality-Brille Hololens hat Microsoft zwar eine der besten AR-Brillen im Angebot, es handelte sich aber von Anfang an nicht um ein Endkundengerät. Dazu ist das Modell auch schlicht zu kostspielig.

Einen Teil der Erfahrungen hier gießt Microsoft aber nun in den neuen Plattformansatz Windows Mixed Reality: Mit den Gerätepartnern HP, Lenovo, Dell und Acer bietet der Software-Riese ab Herbst neue Virtual-Reality-Brillen an, die auf Windows 10 als Softwareplattform basieren. Dazu kommen neuen Windows Mixed Reality PCs, mit denen Anwendungen auf den Brillen besonders gut laufen sollen - für akzeptable Preise. Die Headsets gibt es ab 300 US-Dollar, die Rechner ab 500.

Mixed Reality ist dabei der Oberbegriff über VR und AR, den Microsoft zu etablieren versucht.

Die Plattform Windows Mixed Reality

Zur Plattform Windows Mixed Reality gehören dabei Motion Controller als Steuerungsgeräte sowie in die Geräte verbaute Sensoren, die weitere Tracking-Marker im Raum überflüssig machen sollen. Damit werden die Geräte tatsächlich mobil, weil sie kein Setup in ihrer Umgebung voraussetzen.

Die Brillen sollen ab dem 17. Oktober verfügbar sein, zu den Inhaltepartnern zählt unter anderem die Spiele-Streamingplattform Steam. Eine gemeinsame Plattform macht den Ansatz für Publisher interessanter, weil sie sich herstellerunabhängig auf feste Standards verlassen können. Und weil es weniger vom einzelnen Produkt abhängt, ob die Plattform Reichweite gewinnt und sich erfolgreich etabliert.

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Der größte Vorteil gegenüber bestehenden VR-Brillen dürfte der Preispunkt sein. Wenn die Leistung stimmt, ist die Hürde, sich ein VR-System zuzulegen, dadurch geringer. Produkte wie die Oculus Rift kosten schon von sich aus mehr (rund 450 Euro) und setzen einen entsprechend leistungsfähigen PC voraus, für die zwischen 800 und 300 Euro fällig werden.


  • Acer Windows Mixed Reality Headset Ms
    Acers Windows Mixed Reality Headset in der Developer Edition © Microsoft
  • Asus Hc102
    Asus HC102 © Asus
  • Dell Visor Png
    Dell Visor © Dell
  • Lenovo Explorer
    Lenovo Explorer © Lenovo

Dem VR-Markt hilft Microsoft auf jeden Fall

Im Spiele- wie Entertainment-Segment dürfte Microsoft dank seiner sonstigen Plattformen und Größe ohne größere Schwierigkeiten Partner finden, die spannende Inhalte für die VR-Brillen liefern können.

Auch wenn nicht gesagt ist, dass Microsoft sich damit ein großes Stück des künftigen VR-Kuchens sichern kann - durch die Plattform dürften das Interesse der Endkunden wie auch die Verbreitung von VR-Geräten wachsen und so der Kuchen als solcher größer werden.

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